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7. April 2019
moral-O-mat
In so manchem Moment ein echter Lichtblick im Alltag ...
Der Moral-o-mat ist ein echter Tipp für Alltagsphilosophen, für das Tischgespräch beim Abendessen, für den Motivationsschub am Arbeitsplatz oder für die Sinnfindung am Morgen!
Aus diesem Grund gibt's hier im kREATIVaRCHIV ab sofort (un)regelmäßig wechselnde Inspirationen - und hier das Original. Viel Vergnügen!
28. Januar 2014
zukunfts-MUSIK
...zwischendurch mal den heutigen ohrwurm mit der welt teilen. kopfkino-musik:
vergangenheit - die höchste eisenbahn
"...Du hast gedacht, Du wirst ein kleiner und verkannter Architekt
Der sich selbst sein Baumhaus baut und sich fortan darin versteckt
Dann kam einer, der wohl dachte, man muss in die Schule gehen
Du dachtest "Mach ich und was soll's, mein Haus wird immer noch da stehen"
Dann war der Sommer schon vorbei und es war immer noch nicht Vier
Du maltest hunderte von Häusern auf Dein Butterbrotpapier
Du dachtest "Wenn ich dann erwachsen bin, dann scheiß ich mal aufs Wachsen.
Wenn ich mündig bin, erlaube ich mir einfach alle Faxen."
Und dann war die Schule aus und da war irgendwie kein Haus mehr
Keine Zeit zum Wiederaufbau, es muss irgendwie bergauf gehen
Du dachtest: "Wenn ich ganz weit vorn bin, tritt mir keiner in die Haxen.
Dann mach ich hier die Gesetze und für mich mach ich nen laxen"
Dafür hält man nochmal durch, und nicht ein Studium, sondern vier
Du maltest tausend olle Häuser, auf gerastertes Papier
Und von dem ganzen schönen Geld, bautest Du bei Bordeaux ein Haus
Doch immer dann, wenn Du nach Haus kamst, waren schon alle Lichter aus
Du dachtest: "Wenn ich richtig alt bin, hör ich endlich auf mit Allem
Und dann fülle ich mein Leben nur mit Schönem, Wahrem, Prallem."
Du dachtest viel darüber nach und fasstest den konkreten Plan
Du wirst am ersten Tag als Rentner zum Haus deiner Eltern fahren
Du dachtest: "Dann bau ich mir endlich ein Haus in meinem Baum,
der dann zu den Sternen raufwächst, wie in meinem Traum."
Du dachtest viel nach auf der Fahrt und nach den zehn Stunden warst Du da
Doch wo Dein Haus mit deinem Baum war stand ein E-D-E-K-A"
vergangenheit - die höchste eisenbahn
"...Du hast gedacht, Du wirst ein kleiner und verkannter Architekt
Der sich selbst sein Baumhaus baut und sich fortan darin versteckt
Dann kam einer, der wohl dachte, man muss in die Schule gehen
Du dachtest "Mach ich und was soll's, mein Haus wird immer noch da stehen"
Dann war der Sommer schon vorbei und es war immer noch nicht Vier
Du maltest hunderte von Häusern auf Dein Butterbrotpapier
Du dachtest "Wenn ich dann erwachsen bin, dann scheiß ich mal aufs Wachsen.
Wenn ich mündig bin, erlaube ich mir einfach alle Faxen."
Und dann war die Schule aus und da war irgendwie kein Haus mehr
Keine Zeit zum Wiederaufbau, es muss irgendwie bergauf gehen
Du dachtest: "Wenn ich ganz weit vorn bin, tritt mir keiner in die Haxen.
Dann mach ich hier die Gesetze und für mich mach ich nen laxen"
Dafür hält man nochmal durch, und nicht ein Studium, sondern vier
Du maltest tausend olle Häuser, auf gerastertes Papier
Und von dem ganzen schönen Geld, bautest Du bei Bordeaux ein Haus
Doch immer dann, wenn Du nach Haus kamst, waren schon alle Lichter aus
Du dachtest: "Wenn ich richtig alt bin, hör ich endlich auf mit Allem
Und dann fülle ich mein Leben nur mit Schönem, Wahrem, Prallem."
Du dachtest viel darüber nach und fasstest den konkreten Plan
Du wirst am ersten Tag als Rentner zum Haus deiner Eltern fahren
Du dachtest: "Dann bau ich mir endlich ein Haus in meinem Baum,
der dann zu den Sternen raufwächst, wie in meinem Traum."
Du dachtest viel nach auf der Fahrt und nach den zehn Stunden warst Du da
Doch wo Dein Haus mit deinem Baum war stand ein E-D-E-K-A"
1. Dezember 2013
erster dezember
Wir starten den kREATIVaRCHIV-Adventskalender mit dem ultimativen AdventskalenderTIPP! Und wer sich eher von Leckerem und Gebasteltem durch die Adventszeit begleiten lassen möchte, findet hier bis Weihnachten jeden Tag ein neues “Türchen”. Viel Spaß und einen kreativen Advent!
15. August 2013
kunst
Yasmina Reza
Wenn ich ich bin,
| weil ich ich bin, und wenn du du bist, weil du du bist, bin ich ich
und du bist du. Wenn ich hingegen ich bin, weil du du bist, und wenn du
du bist, weil ich ich bin, dann bin ich nicht ich und du bist nicht du.”
Gedanken über all das, was Freundschaften begleitet, gestaltet, zerbrechen lässt und doch ausmacht. Ohne jeden Anflug von Klischee und moralischem Zeigefinger. Knapp und gefräßig. Sehr zu empfehlen. Ein Dramen-Stück aus dem Leben. |
17. Juli 2013
per anhalter durch die galaxis
Douglas Adams
“Fiet Vujagig plagte nach einer nächtlichen Sause mit Zaphod Beeblebrox und ungezählten Pangalaktischen Donnergurglern immer brennender die Frage, was wohl mit all den Kugelschreibern passiert sei, die er sich im Laufe der letzten Jahre gekauft und dann irgendwann verloren hatte.
Es folgte eine lange Phase gewissenhafter Nachforschungen, die ihn durch die ganze Galaxis und zu den Hauptzentren unerwarteter Kugelschreiberverluste führten. Schließlich trat er mit einer kuriosen kleinen Theorie vor die Öffentlichkeit, die damals ziemlich fasziniert davon war. Irgendwo im All, sagte er, gibt es neben all den Planeten, die von Humanoiden, Reptiloiden, Fischoiden, verwandelnden Baumoiden und superintelligenten Schatten blauer Färbung bewohnt werden, auch einen Planeten, der ausschließlich kugelschreiberoiden Lebensformen vorenthalten ist. Und dieser Planet ist es, sagte er, zu dem sich unbeaufsichtigte Kugelschreiber auf den Weg machen, indem sie still und heimlich durch Wurmlöcher im Kosmos in eine Welt entschwinden, in der sie, wie sie wissen, sich eines durch und durch kugelschreiberoiden Lebensstils erfreuen können…”
Wunderbarer Klassiker, der sich besonders durch den Sprachstil und die Art zu Erzählen auszeichnet.
“Fiet Vujagig plagte nach einer nächtlichen Sause mit Zaphod Beeblebrox und ungezählten Pangalaktischen Donnergurglern immer brennender die Frage, was wohl mit all den Kugelschreibern passiert sei, die er sich im Laufe der letzten Jahre gekauft und dann irgendwann verloren hatte.
Es folgte eine lange Phase gewissenhafter Nachforschungen, die ihn durch die ganze Galaxis und zu den Hauptzentren unerwarteter Kugelschreiberverluste führten. Schließlich trat er mit einer kuriosen kleinen Theorie vor die Öffentlichkeit, die damals ziemlich fasziniert davon war. Irgendwo im All, sagte er, gibt es neben all den Planeten, die von Humanoiden, Reptiloiden, Fischoiden, verwandelnden Baumoiden und superintelligenten Schatten blauer Färbung bewohnt werden, auch einen Planeten, der ausschließlich kugelschreiberoiden Lebensformen vorenthalten ist. Und dieser Planet ist es, sagte er, zu dem sich unbeaufsichtigte Kugelschreiber auf den Weg machen, indem sie still und heimlich durch Wurmlöcher im Kosmos in eine Welt entschwinden, in der sie, wie sie wissen, sich eines durch und durch kugelschreiberoiden Lebensstils erfreuen können…”
Wunderbarer Klassiker, der sich besonders durch den Sprachstil und die Art zu Erzählen auszeichnet.
13. Juli 2013
an einem großen stillen see
Jutta Richter & Susanne Janssen
Ein Kind und ein Mann haben eine Gemeinsamkeit, beide fürchten sich vor der Nacht. “Die Nacht ist ja groß und schwarz und ewig lang… Im Dunkeln hat niemand ein Gesicht. Und wer kein Gesicht hat, den kennt man nicht.” Dann aber kreuzen sich die Wege der beiden und sie beginnen sich von den vierzehn Engeln zu erzählen und helfen sich so über ihre Angst hinweg.
Ein Buch für Große mit viel Seele und Gänsehaut. Ein Begleiter für Wachliegende und Bilderbuchliebhaber.
Ein Kind und ein Mann haben eine Gemeinsamkeit, beide fürchten sich vor der Nacht. “Die Nacht ist ja groß und schwarz und ewig lang… Im Dunkeln hat niemand ein Gesicht. Und wer kein Gesicht hat, den kennt man nicht.” Dann aber kreuzen sich die Wege der beiden und sie beginnen sich von den vierzehn Engeln zu erzählen und helfen sich so über ihre Angst hinweg.
Ein Buch für Große mit viel Seele und Gänsehaut. Ein Begleiter für Wachliegende und Bilderbuchliebhaber.
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